Think Tank

Ziele

Der Think Tank reagiert auf die wachsende Herausforderung, gesellschaftliche Mehrheiten für eine offene, vielfältige Gesellschaft langfristig zu sichern.
Er bringt Entscheidungsträger*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Zivilgesellschaft zusammen, um jenseits des politischen Tagesgeschäfts strategisch zu reflektieren, langfristige Perspektiven zu entwickeln und neue Allianzen zu denken.

Als Impulsgeber setzt der Think Tank selbst keine operativen Maßnahmen um. Vielmehr schafft er geschützte Räume für Austausch, Kooperationen und strategische Orientierung, deren Wirkung über ihn hinausreicht.

Ausgangslage
  • Gesellschaftliche Diskurse werden zunehmend fragmentiert, emotionalisiert und kurzfristig geprägt.
  • Digitale Räume verstärken Polarisierung und verkürzte Debatten.
  • Zivilgesellschaftliche Kommunikation erreicht häufig nur bereits überzeugte Gruppen.
  • Es fehlt an Zeit und Raum, lange Linien, strategische Perspektiven und sektorübergreifende Kooperationen zu entwickeln.
  • Langfristige gesellschaftliche Entwicklungen geraten so oft zugunsten kurzfristiger Reaktionen aus dem Blick.
Zentrale Erkenntnisse aus Phase 1
  • Mehrheiten für Vielfalt entstehen durch langfristige, kohärente strategische Arbeit.
  • Die sogenannte „bewegliche Mitte“ ist entscheidend für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
  • Narrative und Kommunikationsstrategien wirken stärker als reine Faktenvermittlung.
  • Digitale Transformation verändert grundlegend, wie Meinungen entstehen und sich stabilisieren.
  • Kooperationen über institutionelle und sektorale Grenzen hinweg sind zentral, um nachhaltige Wirkung zu erzielen.
Ziele Phase 2 (2025–2029)
  • Schaffung kontinuierlicher Reflexionsräume für zivilgesellschaftliche Entscheidungsträger*innen.
  • Entwicklung langfristiger strategischer Perspektiven für demokratischen Zusammenhalt.
  • Arbeit an Narrativen und Kommunikationsstrategien mit breiter gesellschaftlicher Reichweite.
  • Stärkung von Transformations- und Organisationsentwicklungsprozessen in der Zivilgesellschaft.
  • Einbringen (post-)migrantischer Perspektiven als unverzichtbarer Bestandteil strategischer Zukunftsdebatten
  • Diversitätsorientierte Öffnung in Medien, Verwaltung, Wirtschaft, Kirchen, Wissenschaft
  • Einbindung weiterer Kompetenzverbünde zu Themen wie Extremismus, Antisemitismus, Rassismus, digitale Demokratie, LGBTQI* u.  m.
  • Fokus auf Intersektionalität und neue Bündnisse (z. mit Wirtschaft, Medien, Vereinen, Kirchen)