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SUMMARY:Debattentraining in Dresden: Drei Tage Argumente und Praxis
DESCRIPTION:Vom 27. Februar bis 1. März fand in Dresden ein Debattentraining zu öffentlichem Sprechen\, Argumentation und demokratischer Streitkultur statt. Es brachte junge Menschen mit Migrationsgeschichte aus verschiedenen Bundesländern zusammen. Das Training wurde vom Bundesverband russischsprachiger Eltern e. V. (BVRE) gemeinsam mit Reforum Space Berlin\, den Russischsprachigen Demokratinnen und Demokraten Sachsens (RDD) sowie FRAME im Rahmen des Projekts „Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt: Chancengerechtigkeit in der pluralen Gesellschaft“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ organisiert. \nDas Programm war gut durchgetaktet und umfasste mehrere Bausteine: Trainings zu öffentlichem Sprechen\, Storytelling und Argumentation\, einen thematischen Fachvortrag\, viel praktische Arbeit sowie eine öffentliche Debatte zwischen aktiven deutschen Politiker*innen. \nAnastasia Sudzilovskaya\, stellvertretende Geschäftsführerin des BVRE\, betont: „Angesichts der zunehmenden Radikalisierung öffentlicher Diskussionen ist es besonders wichtig\, miteinander im Gespräch zu bleiben\, die eigene Position argumentativ darzulegen und konstruktiv zu verteidigen. Debatten sind genau das Format\, in dem sich diese Kompetenzen entwickeln lassen.“ \nGeleitet wurde das Debattentraining von Maxim Ivantsov. Die Organisation FRAME\, die er vertritt\, führt Veranstaltungen für Pädagog*innen\, Aktivist*innen und Journalist*innen aus aller Welt durch. Maxim verbindet die Auseinandersetzung mit komplexen Themen mit praktischen Übungen und interaktiven Formaten\, die das Publikum einbinden. Die inhaltlichen Impulse setzte der Historiker und Politologe Dmitri Stratievski\, der zentrale sozial- und gesellschaftspolitische Fragen des Jahres 2026 in Deutschland vorstellte. \nAn der öffentlichen Debatte nahmen Anastasia Vishnevskaya-Mann (Sprecherin für Außenpolitik des Berliner Landesverbands der FDP) sowie Maxim Andreev (Vorstandsmitglied des Dresdner Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen) teil. Moderiert wurde die Debatte von Olga Galkina\, ehemaliger Abgeordneter des St. Petersburger Parlaments und Koordinatorin von Reforum Space Berlin. \nOlga Galkina betonte: „Wir haben zwei Formate verbunden: Einerseits ein Debattentraining. Andererseits haben wir gezeigt\, wie man auf lokaler Ebene eine Debatte zu einem zentralen Thema – dem Sozialstaat – führen kann. Und wir haben unser Ziel erreicht: Die Teilnehmenden gingen interessiert und mit dem Wunsch nach weiterer Auseinandersetzung nach Hause.“ \nDen Höhepunkt bildeten die Teamdebatten. Die Gruppen verteidigten ihre Positionen und nutzten dabei alle erworbenen Kompetenzen: eine klare Argumentationsstruktur\, den souveränen Umgang mit Fakten\, schnelle Reaktionen auf Gegenargumente und die Fähigkeit\, die Aufmerksamkeit des Publikums zu halten. Bewertet wurden die Debatten von den Teilnehmenden selbst – Verlierer*innen gab es am Ende keine. \nEkaterina Belyankina\, Organisatorin der RDD-Veranstaltungen in Sachsen\, erklärte: „Für uns als Russischsprachige Demokratinnen und Demokraten Sachsens war es wichtig\, unsere Organisation auch Menschen aus anderen Regionen vorzustellen. Zu zeigen\, dass wir Teil der deutschen Zivilgesellschaft sind und uns aktiv in gesellschaftliche Debatten einbringen.“ \nIn ihren Rückmeldungen hoben viele Teilnehmende hervor\, dass nicht der Wettbewerb im Vordergrund stand\, sondern Zusammenarbeit\, Ideenaustausch und die gemeinsame Suche nach Lösungen – ebenso wie neue Kontakte und drei intensive Tage voller Diskussionen. \nDas Format stieß sowohl beim Publikum als auch bei zivilgesellschaftlichen Organisationen auf großes Interesse. Der BVRE plant\, ähnliche Debattentrainings auch in anderen Regionen anzubieten.
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“
DESCRIPTION:Der Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst und der Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland – Sachsen-Anhalt (JSDR) präsentieren mit freundlicher Unterstützung des Stadtmuseums Halle die Ausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“. Die Eröffnung findet im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus statt\, ein Projekt von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage in Kooperation mit dem Friedenskreis Halle. \nDie Ausstellung erzählt die Geschichten von neun Initiativen und Persönlichkeiten aus Brandenburg\, Mecklenburg-Vorpommern\, Sachsen\, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen. Die Porträts zeigen individuelles Engagement ebenso wie kollektive Auseinandersetzungen – im Alltag\, auf der Bühne\, in Vereinen oder in der Kommunalpolitik. Die Ausstellung beleuchtet (post-)migrantisches sowie BI_PoC-Engagement und macht die Vielfalt sowie Kraft junger Menschen in Ostdeutschland sichtbar. \nDie Ausstellung läuft bis zum 17. Mai und kann zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.
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