BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt - ECPv6.16.4//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://vielfalt-und-zusammenhalt.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260205
DTEND;VALUE=DATE:20260207
DTSTAMP:20261016T201730
CREATED:20260601T145050Z
LAST-MODIFIED:20260601T145939Z
UID:2718-1770249600-1770422399@vielfalt-und-zusammenhalt.de
SUMMARY:Konflikte und Dialog. Vernetzungstreffen von Migrant*innenorganisationen
DESCRIPTION:Zu einem Vernetzungstreffen in Berlin am 5. und 6. Februar kamen mehr als 30 Vertreter*innen von Migrant*innenorganisationen aus verschiedenen Bundesländern zusammen. In ihrer täglichen Arbeit begegnen sie immer wieder Konflikten. Ziel der Veranstaltung war es\, besser zu verstehen\, wie Konflikte in der Post-Ost-Community entstehen\, welche Rollen sie spielen und was sie sichtbar macht. \nDie Arbeit begann mit einer Auseinandersetzung mit dem Begriff des Konflikts selbst – und mit den Emotionen\, die damit verbunden sind. Genannt wurden Angst\, Wut\, Furcht\, Schmerz\, Ohnmacht und Enttäuschung. Gleichzeitig fielen aber auch Begriffe wie Entwicklung\, Chance\, neue Perspektive und Befreiung. Diese Ambivalenz prägte das gesamte Treffen: Konflikt wurde zugleich als Bedrohung und als Möglichkeit für Veränderung wahrgenommen. \nIn der Diskussion wurde schnell deutlich\, dass die Post-Ost-Community nicht homogen ist. Menschen befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Integrationsprozesse\, verfügen über verschiedene Migrationserfahrungen\, Ressourcen und Grade von Verwundbarkeit – und genau darin liegen häufig Ursachen für gegenseitiges Unverständnis. \nAm ersten Tag analysierten die Teilnehmenden in einem Planspiel typische Konfliktsituationen – in Teams\, in Organisationen und in Familien. Reale Szenarien wurden nachgestellt\, Reaktionen in Momenten der Anspannung reflektiert\, Faktoren der Eskalation benannt und Ansätze gesammelt\, die helfen können\, im Kontakt zu bleiben. Es ging um aktives Zuhören\, das Benennen von Gefühlen\, die Unterscheidung zwischen persönlichen und strukturellen Ebenen sowie um Wege der Verständigung\, auch wenn Positionen unvereinbar erscheinen. \nAm zweiten Tag wechselte die Arbeit in ein moderiertes Gruppenformat. Die Teilnehmenden identifizierten besonders häufige und belastende Themen\, fragten nach deren Hintergründen\, beschrieben\, wie sich diese Konflikte konkret zeigen\, und entwickelten eigene Ideen\, wie Spannungen reduziert und Dialoge unterstützt werden können. \nIm Mittelpunkt standen Konflikte in Arbeitsteams\, zwischen verschiedenen Teilen der Community sowie zwischen Generationen. Viel Raum nahmen Fragen nach unterschiedlichen Integrationsgeschwindigkeiten\, nach Traumata\, Sprache und Sichtbarkeit ein. Dabei wurde klar\, dass viele Auseinandersetzungen persönlich wirken\, tatsächlich aber tiefere strukturelle Prozesse widerspiegeln. \nAls Mitarbeiter einer Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus ist es mir wichtig\, nah an den Communitys zu sein und über ihre Herausforderungen informiert zu bleiben. Die Veranstaltungen vom Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. bieten eine hervorragende Möglichkeit\, aktuelle Informationen aus erster Hand zu erhalten\, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu erweitern\, betonte Marat Trusov von der Wuppertale Initiative für Demokratie und Toleranz. \n„Nach dem Coming-out eines Jugendlichen reagieren Eltern sehr unterschiedlich – von Akzeptanz bis hin zum Abbruch der Beziehung. Ignorieren löst keinen Konflikt: Wenn ein Kind sich öffnet\, sucht es einen ehrlichen\, nahen Dialog. Die Verantwortung liegt bei den Erwachsenen\, und wir sind bereit\, sie mit Informationen und den Erfahrungen anderer Eltern zu unterstützen“\, sagt Natasha von der Initiative „Offene Eltern“ \nEine zentrale Erkenntnis des Treffens lautet: Ein Konflikt lässt sich nicht einfach „reparieren“\, aber man kann ihn halten – Räume schaffen\, in denen Menschen mit ihrem Schmerz nicht allein bleiben\, in denen es Worte für schwierige Gefühle gibt und in denen Konflikte nicht zur Zerstörung\, sondern zu möglichen Wendepunkten werden. \nDas Vernetzungstreffen ist Teil des Arbeitsansatzes des Projekts. Gemeinsam werden zunächst Spannungspunkte und typische Konfliktsituationen in den jeweiligen Communitys identifiziert. Anschließend können – mit methodischer Unterstützung – lokale Formate vor Ort entstehen: Gespräche\, Bildungsangebote und moderierte Begegnungen. So wird Konflikt nicht tabuisiert\, sondern zum Ausgangspunkt für Dialog und Veränderung in konkreten Organisationen und Regionen. \nDie Arbeit findet im Rahmen des Projekts „Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt: Chancengerechtigkeit in der pluralen Gesellschaft“ im Bundesprogramm Demokratie leben! statt. \n 
URL:https://vielfalt-und-zusammenhalt.de/event/konflikte-und-dialog-vernetzungstreffen-von-migrantinnenorganisationen
LOCATION:Berlin
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20260227
DTEND;VALUE=DATE:20260302
DTSTAMP:20261016T201731
CREATED:20260601T151045Z
LAST-MODIFIED:20260601T151045Z
UID:2735-1772150400-1772409599@vielfalt-und-zusammenhalt.de
SUMMARY:Debattentraining in Dresden: Drei Tage Argumente und Praxis
DESCRIPTION:Vom 27. Februar bis 1. März fand in Dresden ein Debattentraining zu öffentlichem Sprechen\, Argumentation und demokratischer Streitkultur statt. Es brachte junge Menschen mit Migrationsgeschichte aus verschiedenen Bundesländern zusammen. Das Training wurde vom Bundesverband russischsprachiger Eltern e. V. (BVRE) gemeinsam mit Reforum Space Berlin\, den Russischsprachigen Demokratinnen und Demokraten Sachsens (RDD) sowie FRAME im Rahmen des Projekts „Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt: Chancengerechtigkeit in der pluralen Gesellschaft“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ organisiert. \nDas Programm war gut durchgetaktet und umfasste mehrere Bausteine: Trainings zu öffentlichem Sprechen\, Storytelling und Argumentation\, einen thematischen Fachvortrag\, viel praktische Arbeit sowie eine öffentliche Debatte zwischen aktiven deutschen Politiker*innen. \nAnastasia Sudzilovskaya\, stellvertretende Geschäftsführerin des BVRE\, betont: „Angesichts der zunehmenden Radikalisierung öffentlicher Diskussionen ist es besonders wichtig\, miteinander im Gespräch zu bleiben\, die eigene Position argumentativ darzulegen und konstruktiv zu verteidigen. Debatten sind genau das Format\, in dem sich diese Kompetenzen entwickeln lassen.“ \nGeleitet wurde das Debattentraining von Maxim Ivantsov. Die Organisation FRAME\, die er vertritt\, führt Veranstaltungen für Pädagog*innen\, Aktivist*innen und Journalist*innen aus aller Welt durch. Maxim verbindet die Auseinandersetzung mit komplexen Themen mit praktischen Übungen und interaktiven Formaten\, die das Publikum einbinden. Die inhaltlichen Impulse setzte der Historiker und Politologe Dmitri Stratievski\, der zentrale sozial- und gesellschaftspolitische Fragen des Jahres 2026 in Deutschland vorstellte. \nAn der öffentlichen Debatte nahmen Anastasia Vishnevskaya-Mann (Sprecherin für Außenpolitik des Berliner Landesverbands der FDP) sowie Maxim Andreev (Vorstandsmitglied des Dresdner Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen) teil. Moderiert wurde die Debatte von Olga Galkina\, ehemaliger Abgeordneter des St. Petersburger Parlaments und Koordinatorin von Reforum Space Berlin. \nOlga Galkina betonte: „Wir haben zwei Formate verbunden: Einerseits ein Debattentraining. Andererseits haben wir gezeigt\, wie man auf lokaler Ebene eine Debatte zu einem zentralen Thema – dem Sozialstaat – führen kann. Und wir haben unser Ziel erreicht: Die Teilnehmenden gingen interessiert und mit dem Wunsch nach weiterer Auseinandersetzung nach Hause.“ \nDen Höhepunkt bildeten die Teamdebatten. Die Gruppen verteidigten ihre Positionen und nutzten dabei alle erworbenen Kompetenzen: eine klare Argumentationsstruktur\, den souveränen Umgang mit Fakten\, schnelle Reaktionen auf Gegenargumente und die Fähigkeit\, die Aufmerksamkeit des Publikums zu halten. Bewertet wurden die Debatten von den Teilnehmenden selbst – Verlierer*innen gab es am Ende keine. \nEkaterina Belyankina\, Organisatorin der RDD-Veranstaltungen in Sachsen\, erklärte: „Für uns als Russischsprachige Demokratinnen und Demokraten Sachsens war es wichtig\, unsere Organisation auch Menschen aus anderen Regionen vorzustellen. Zu zeigen\, dass wir Teil der deutschen Zivilgesellschaft sind und uns aktiv in gesellschaftliche Debatten einbringen.“ \nIn ihren Rückmeldungen hoben viele Teilnehmende hervor\, dass nicht der Wettbewerb im Vordergrund stand\, sondern Zusammenarbeit\, Ideenaustausch und die gemeinsame Suche nach Lösungen – ebenso wie neue Kontakte und drei intensive Tage voller Diskussionen. \nDas Format stieß sowohl beim Publikum als auch bei zivilgesellschaftlichen Organisationen auf großes Interesse. Der BVRE plant\, ähnliche Debattentrainings auch in anderen Regionen anzubieten.
URL:https://vielfalt-und-zusammenhalt.de/event/debattentraining-in-dresden-drei-tage-argumente-und-praxis
LOCATION:Berlin
END:VEVENT
END:VCALENDAR