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SUMMARY:BKMO 11: (Über)Leben
DESCRIPTION:Es sind herausfordernde Zeiten für migrantische Organisationen und für die Menschen\, die sie tragen. Umso wichtiger ist es\, Räume zu schaffen\, in denen wir nicht nur über den Druck sprechen\, sondern auch über das\, was uns hält: Solidarität\, Zusammenhalt und die Kraft\, gemeinsam weiterzumachen. \nDie BKMO 11 ist genau so ein Raum. Ein Tag für ehrlichen Austausch\, kluge Debatten\, neue Verbündete und Momente\, die stärken. Kein klassisches Konferenzformat\, sondern ein Ort\, an dem Erfahrungen gehört\, Perspektiven sichtbar und gemeinsame Antworten möglich werden. \nWenn du dabei sein willst\, melde dich jetzt an und werde Teil von BKMO 11 – (Über)Leben \nam 09.Oktober 2026 \nab 10:30 Uhr  \nim Mitosis Lab Neukölln \nJetzt anmelden! \nZum Programm
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SUMMARY:EU Fachkonferenz: Zwischen Freizügigkeit und demokratischer Teilhabe – EU-Migration als gelebter Zusammenhalt
DESCRIPTION:Der Polnische Sozialrat e. V. lädt am 1. Oktober 2026 zu einer bundesweiten EU-Fachkonferenz nach Berlin ein. Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven von EU-Communities sowie ihre Bedeutung für den Arbeitsmarkt\, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die demokratische Gestaltung Europas. \nDie Konferenz findet unter der Schirmherrschaft von Katarina Barley\, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments\, statt. \nDonnerstag\, 1. Oktober 2026\n09:30–16:00 Uhr\nVertretung der Europäischen Kommission in Berlin\nUnter den Linden 78\, 10117 Berlin \nDie EU-Freizügigkeit gehört zu den zentralen Errungenschaften der Europäischen Union. Sie ermöglicht Millionen EU-Bürger*innen\, in einem anderen Mitgliedstaat zu leben\, zu arbeiten und ihren Lebensmittelpunkt frei zu wählen. Damit Freizügigkeit ihr verbindendes Potenzial entfalten kann\, braucht es jedoch auch soziale Sicherheit\, faire Arbeitsbedingungen und Möglichkeiten der politischen Mitgestaltung. \nStrukturelle Teilhabedefizite\, gesellschaftliche Polarisierung und eine wachsende Skepsis gegenüber demokratischen Institutionen stellen Politik\, Verwaltung und Zivilgesellschaft vor neue Herausforderungen. Die Fachkonferenz fragt deshalb\, wie europäische Mobilität stärker mit Solidarität\, Chancengerechtigkeit und demokratischer Teilhabe verbunden werden kann. \nThematische Schwerpunkte \n\nEU-Freizügigkeit als Grundpfeiler der europäischen Integration\ndemokratische Teilhabe und politische Partizipation von EU-Bürger*innen\nArbeitskräftemobilität\, faire Arbeitsbedingungen und soziale Rechte\ngesellschaftlicher Zusammenhalt und demokratische Resilienz\nAntislawismus\, soziale Hierarchisierungen und Diskriminierung\n\nDie Konferenz bringt Vertreter*innen aus Politik\, europäischen Institutionen\, Wissenschaft\, Verwaltung\, Gewerkschaften\, Wirtschaft und migrantischen Selbstorganisationen zusammen. Geplant sind eine Podiumsdiskussion\, fachliche Impulse\, thematische Workshops und Raum für Austausch und Vernetzung. \nDarüber hinaus stellt der Polnische Sozialrat Ergebnisse aus zwei Jahren Arbeit im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ vor. Dazu gehören aktuelle Policy Paper\, wissenschaftliche Analysen und praxisorientierte Handlungsempfehlungen. \nAnmeldung \nDie Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist ab sofort über das Onlineformular möglich. \nEine ausführliche Einladung mit dem vollständigen Programm folgt in den kommenden Wochen. \nDie Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt: Chancengerechtigkeit in der pluralen Gesellschaft“ statt. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend sowie von der Robert Bosch Stiftung gefördert und von der Beauftragten des Berliner Senats für Partizipation\, Integration und Migration unterstützt.
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SUMMARY:Diversity Akademie 2026
DESCRIPTION:🎉Diversity Academy 2026 „Die Geburtslotterie – Wer gewinnt\, wer verliert? – Soziale Ungleichheit in Deutschland “\n\n\n\n\n\n\n17 junge Menschen aus ganz Deutschland haben unsere Diversity Akademie 2026 besucht. Von Samstag bis Mittwoch haben sie ein vielseitiges Programm mitgemacht. Wir haben u.a.: \n\nPolitiker*innen Cansel Kızıltepe\, Isabel Cademartori\, Misbah Khan und Pascal Meiser besucht\,\nmit Ferda Ataman über die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gesprochen\,\nWorkshops mit Atahan Demirel über Steuergerechtigkeit\, mit Nasanin Montazeri über Empowerment und mit Lotte Dohmen über Aktivismus gehabt\,\neine wunderbare Lesung mit Nadire Biskin zu ihrem neuen Buch gemacht\n\nSeit Jahren stellen wir im Rahmen unserer Diversity Akademie ein Programm für junge Menschen auf die Beine und sind jedes Jahr aufs Neue überrascht und inspiriert davon\, wie viele engagierte und intelligente junge Menschen wir in unserem Land haben. Dieser gegenseitige Austausch mit ihnen gehört jedes Jahr zu unseren Highlights. Vielen Dank\, dass ihr bei der diesjährigen Diversity Akademie dabei wart! \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFotos: Nairy Shahinian \n\n\n\nDie Diversity Akademie findet im Rahmen des Kooperationsverbundes für Vielfalt und Zusammenhalt (KVVZ) statt und wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.
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SUMMARY:Im Ernstfall: Kämpfen oder verweigern?
DESCRIPTION:Eine Debatte zu Kriegsdienst(verweigerung) aus (post-)migrantischer Perspektive\nLesung und Fishbowl-Diskussion mit Stephan Anpalagan und Özge İnan\n \nDer Krieg in Europa ist für viele Menschen näher gerückt. Fragen nach Frieden\, Sicherheit und gesellschaftlicher Verantwortung werden neu diskutiert und stellen sich für viele Menschen ganz persönlich. Gleichzeitig zeigt sich eine widersprüchliche Entwicklung: Während die Zahl der Kriegsdienstverweigerungen steigt\, widerrufen zugleich immer mehr Menschen ihre Entscheidung gegen den Dienst an der Waffe. \nWas bedeutet diese Entwicklung für eine vielfältige Gesellschaft? Welche Perspektiven bringen Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte in die Debatte ein? Und wie lassen sich Frieden\, Sicherheit und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbinden? \nDiesen Fragen widmet sich die Veranstaltung „Im Ernstfall: Kämpfen oder verweigern? Eine Debatte zu Kriegsdienst(verweigerung) aus (post-)migrantischer Perspektive“ des Dachverbandes der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V. \nDas erwartet Sie \nEröffnet wird der Abend mit Grußworten von Eter Hachmann (DaMOst-Vorsitzende) und Undra Dreßler (LAMSA-Geschäftsführerin). Im Mittelpunkt des Abends steht eine Lesung mit dem Autor und evangelischen Tsheologen Stephan Anpalagan aus seinem Buch „Für den Frieden – Widerruf meiner Wehrpflicht“. Darin beschreibt er seine persönliche Auseinandersetzung mit Krieg\, Frieden und militärischer Verantwortung. Er fragt\, wer sich politischen Pazifismus heute noch leisten kann\, und kommt zu dem Schluss\, dass Frieden in Deutschland nur gemeinsam von Einheimischen und Einwander*innen gleichermaßen und mit einer starken Bundeswehr gesichert werden könne. \nIm Anschluss diskutieren Stephan Anpalagan und die Autorin und Journalistin Özge İnan über unterschiedliche Perspektiven auf Wehrpflicht\, Kriegsdienstverweigerung und die Frage nach gesellschaftlicher Verantwortung. Özge İnan setzt sich kritisch mit Forderungen nach einer Wiedereinführung der Wehrpflicht auseinander und thematisiert insbesondere die ungleiche Verteilung gesellschaftlicher Belastungen\, die eine militärische Aufrüstung Europas zwischen Generationen und sozialen Gruppen mit sich bringen kann. \nDurch den Abend führt Sarah Lutzemann. Die Diskussion findet im Format einer Fishbowl statt. Ein Platz im Kreis der Diskutierenden bleibt frei\, sodass sich auch Gäste aus dem Publikum jederzeit beteiligen und ihre Fragen\, Erfahrungen und Perspektiven einbringen können.  Mit den Grußworten von Eter Hachmann (DaMOst e.V.)\, Undra Dreßler (LAMSA e.V.) und Prof. Dr. Friedemann Stengel (Pro- und Studiendekan der Theologischen Fakultät der MLU). \nWir laden Sie herzlich ein\, mit uns über diese aktuellen und kontroversen Fragen ins Gespräch zu kommen. \nVeranstaltungsinformationen \n\nDatum: Mittwoch\, 09. September 2026\nOrt: Halle (genaue Adresse nach Anmeldung)\nEinlass: 16:30 Uhr\nBeginn: 17:00 Uhr\nEnde: 20:30 Uhr\n\n  \nDie Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Im Anschluss an die Diskussion erwartet Sie ein musikalisches Abendprogramm. Für Getränke und Essen ist gesorgt. \nDas Programm als PDF: https://vielfalt-und-zusammenhalt.de/wp-content/uploads/2026/08/DaMOst_Veranstaltung_Im-Ernstfall-Kaempfen-oder-verweigern.pdf \nAnmeldung \nDie Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Donnerstag\, den 3. September 2026. \nAnmeldung unter: https://eveeno.com/damost \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle statt und wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das Evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ gefördert. \nFür inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung. \n 
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SUMMARY:(Post-)migrantisches Jugendsofa
DESCRIPTION:5. (Post-)migrantisches Jugendsofa: Ostdeutschland zwischen Abgrenzung und Aufbruch – Migration\, Identität und die Zukunft Europas\n \nAm 22.08.2026 findet in Weimar das 5. (Post-)migrantische Jugendsofa statt. \nUnter dem Thema „Ostdeutschland zwischen Abgrenzung und Aufbruch: Migration\, Identität und die Zukunft Europas“ laden wir euch dazu ein\, mit Vertreter*innen aus Politik\, Medien und Zivilgesellschaft über die Wahrnehmung Ostdeutschlands in Europa\, Migration\, Identität und die Zukunft einer vielfältigen Gesellschaft zu diskutieren. \nDie Jugendsofas sind Diskussionsveranstaltungen\, die von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte selbst gestaltet werden. Sie bieten Raum für Austausch und bringen junge Engagierte mit Vertreter*innen aus Politik\, Medien und Zivilgesellschaft zusammen\, um aktuelle gesellschaftliche Fragen zu diskutieren. \nBeim diesjährigen Jugendsofa geht es darum\, wie Ostdeutschland in Europa wahrgenommen wird\, wie sich diese Wahrnehmung durch die Arbeit lokaler Organisationen und Demokratieprojekte verändert hat und welche Rolle diese Projekte für junge Menschen mit Migrationsgeschichte spielen. Gemeinsam möchten wir darüber sprechen\, wie junge Menschen auch in Zukunft unterstützt und beteiligt werden können – insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Kürzungen. \nAls Diskussionsteilnehmer*innen erwarten euch: \n\nElisabeth Kaiser\, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland\nLaís Ribeiro da Silva\, Junge Engagierte und Teil der Jugend-Organisationsgruppe\nMarika Tändler-Walenta\, Die LINKE\, ehemaliges Mitglied des Sächsischen Landtags\nYasemin Said\, Journalistin und freie Autorin\n\nDie Diskussion findet im Format einer Fishbowl-Diskussion statt. Dabei habt ihr die Möglichkeit\, euch aktiv einzubringen und eure Perspektiven mit den Diskussionsteilnehmerinnen zu teilen. Ein Stuhl bei den Diskutantinnen bleibt frei\, sodass eine Beteiligung des Publikums jederzeit möglich ist. \nIm Anschluss an die Diskussion erwartet euch ein künstlerisches Abendprogramm mit einem Spoken Word der Künstlerin Jessy James LaFleur. Für Getränke und Essen ist gesorgt. \nEckdaten \nDatum: Samstag\, 22. August 2026\nEinlass: 16:30 Uhr\nBeginn: 17:00 Uhr\nEnde: 21:00 Uhr\nOrt: SENDEHALLE Weimar\, Humboldtstraße 36A\, 99425 Weimar \nAnmeldung \nUm eine Anmeldung über folgenden Link wird gebeten:\nhttps://form.jotform.com/252454009800349 \nAnmeldeschluss ist der 19. August 2026. \nDas 5. (Post-)migrantische Jugendsofa wird von DaMOst e.V. im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durchgeführt und findet in Kooperation mit der Stiftung Sendehalle Weimar statt. \nKontakt \nLuisa Muhammad\nDachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst\nLandsberger Str. 1\n06112 Halle \nHandy: 0176 87977659\nE-Mail: luisa.muhammad@damost.de
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SUMMARY:Wanderausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ in Weißenfels
DESCRIPTION:Wanderausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ in Weißenfels \n  \nVon Samstag\, 03.08.2026\, bis Freitag\, 07.08.2026\, zeigt der Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V. in Kooperation mit Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt in Weißenfels die Wanderausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ – mit Workshop für Jugendliche sowie junge Erwachsene am Donnerstag\, 06.08.2026. \n  \nWorum es geht – Generation Ost \n„Generation Ost – zwischen Herkunft und Zukunft“ bedeutet: Wir schauen gemeinsam auf das Leben in Ostdeutschland\, früher\, heute und morgen. Die Ausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ kommt als Wanderausstellung nach Weißenfels. Eine Wanderausstellung ist eine Ausstellung\, die an mehreren Orten gezeigt wird. „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ zeigt starke Geschichten junger Menschen mit Migrationsgeschichte und BI_PoC aus fünf ostdeutschen Bundesländern. BI_PoC steht für Black\, Indigenous and People of Color. Die Ausstellung macht sichtbar: Der Osten ist vielfältig\, lebendig und solidarisch. Junge Menschen engagieren sich und gestalten unsere Zukunft aktiv mit. \n  \nWas\, wann\, wo – Ausstellung in Weißenfels \nVom Samstag\, 03.08.2026\, bis Freitag\, 07.08.2026 könnt ihr die Ausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ in der Merse 54\, Merseburger Straße 54\, 06667 Weißenfels\, besuchen. Die Ausstellung ist täglich von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. In der Ausstellung seht ihr Bilder\, Texte und Geschichten aus Brandenburg\, Mecklenburg-Vorpommern\, Sachsen\, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen. Ihr lernt Initiativen und Personen kennen\, die sich gegen Rassismus engagieren und für Demokratie sowie Teilhabe kämpfen. Die Ausstellung ist offen für alle interessierten Menschen. Der Eintritt ist kostenfrei. \n  \nHighlight: Interaktiver Workshop am Donnerstag\, 06.08.2026 \nAm Donnerstag\, 06.08.2026\, findet ein interaktiver Workshop statt. Er beginnt um 10:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Der Workshop findet in der Merse 54\, Merseburger Straße 54\, 06667 Weißenfels\, statt. Wir stellen eine zentrale Frage: Wie wollen wir in Ostdeutschland zusammenleben? Im Workshop ist eure Perspektive besonders wichtig. Wir schaffen einen geschützten Raum für Austausch\, Reflexion und gemeinsame Ideen. Ihr könnt über eigene Erfahrungen sprechen\, Fragen stellen und Visionen für eine solidarische Zukunft entwickeln. Wir arbeiten mit einfachen Methoden\, Gruppenarbeiten und Gesprächsrunden. So lernen wir voneinander und stärken unsere Stimmen – für mehr Gerechtigkeit\, Sicherheit und Zusammenhalt in Ostdeutschland. Ihr könnt euch unter https://aul-lsa.de/veranstaltungen/generation-ost-zwischen-herkunft-und-zukunft anmelden. \n  \nDie Ausstellung entstand mit Unterstützung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt\, des Bundesministeriums für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend und der Heidehof Stiftung. Seit ihrer Eröffnung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2024 in Erfurt wurde die Ausstellung in mehreren Orten gezeigt. Sie ist Teil des „Kooperationsverbundes für Vielfalt und Zusammenhalt“.
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SUMMARY:Jugendforum „Memory:Next“ in Dresden
DESCRIPTION:Vom 12. bis 14. Juni 2026 veranstaltet der BVRE e.V. das Jugendforum „Memory:Next“ in Dresden. \nIm Mittelpunkt des Forums steht Erinnerungskultur als Raum von Aushandlungen und Konflikten. \nGemeinsam werden Antworten auf folgende Fragen gesucht: \n\nWer entscheidet\, was öffentlich erinnert wird?\nWarum entstehen Konflikte rund um Geschichte und Erinnerung?\nWie kann man über schwierige Vergangenheit sprechen\, ohne zu verletzen oder zu vereinfachen?\nWie lassen sich Manipulationen und Desinformation im Umgang mit Geschichte erkennen?\n\nAuf die Teilnehmer*innen warten interaktive Formate: Diskussionen\, eine Bildungs-Exkursion durch Dresden\, Arbeit in Kleingruppen sowie Workshops zu modernen Kommunikationsformaten (Video\, Podcasts\, visuelle Formate). \nIm Rahmen des Forums entwickeln die Teilnehmenden eigene Projekte — von Medienformaten bis zu neuen Formen öffentlicher Erinnerung für junge Zielgruppen. \nDas Forum richtet sich an junge Menschen mit Migrationsgeschichte im Alter von 16 bis 27 Jahren\, die sich für gesellschaftliche Themen interessieren und ihre Kompetenzen in Dialog\, kritischem Denken und Medienkompetenz stärken möchten. \nDas Jugendforum wird vom Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. gemeinsam mit MEMORIAL Deutschland e.V. und Russischsprachige Demokratinnen und Demokraten e.V. im Rahmen des Projekts „Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt: Chancengleichheit in pluralen Gesellschaft“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durchgeführt. \n \n 
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SUMMARY:Trust\, Actually - (Neue) Narrative: Wie finden Medien und Zivilgesellschaft zueinander?
DESCRIPTION:Zivilgesellschaft muss ihre Beziehung zu Medien überdenken\, und umgekehrt!! Welches Potenzial für neue Allianzen gibt es? Wie können wir gemeinsam der geplanten „Umstrukturierung“ von Zivilgesellschaft begegnen und welche Rolle spielen (mediale) Narrative?\n\nAll das\, und noch viel mehr diskutiert Aziz Dziri von der Türkischen Gemeinde in Deutschland mit einer Reihe von (Vor-)Denker*innen aus der (Neuen) Medien und Politikbubble in Berlin.\n\nPanelist*innen:\nProf. Dr. Marcus Bölz (Medienwissenschaftler)\nElena Kountidou (Neue Deutsche Medienmacher*innen)\nSara Öztürk (Mikrass)\nThomas Gill (Berliner Landeszentrale für politische Bildung)\nNalan Sipar (MedyaN)\n\nDie Videodokumentation ist hier zu finden.\n\n\nDie Veranstaltung ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und wird vom Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt organisiert. Hinter dem Kooperationsverbund verbergen sich folgende Träger: \n\nBKMO Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen\,\nBundesverband russischsprachiger Eltern BVRE e.V.\nDachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V.\nneue deutsche organisationen\nPolnischer Sozialrat e.V.\n\nTürkische Gemeinde in Deutschland e.V. \n🏠 Wo? Grüner Salon\, Berlin\n🗓️ Wann? 08.06.2026\n⏰ Um? 19:00 – 21:00 Uhr \n\nDer Eintritt ist frei\, allerdings gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen\, also First Come First Served!! 🏃‍♀️‍➡️
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SUMMARY:Gedenken gegen den Krieg: Aktion im Treptower Park
DESCRIPTION:Am 8. und 9. Mai fand im Treptower Park ein Workshop zu Erinnerung\, Krieg und Verantwortung statt. Teilnehmende der Aktion und Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen diskutieren darüber\, wie man über Erinnerung\, Krieg und Verantwortung sprechen kann — ohne Aggressionen und ohne Rechtfertigungen. \nGerade hier und gerade jetzt ist dieses Gespräch wichtig. Denn nur wenige Stunden später werden viele von ihnen zum sowjetischen Ehrenmal gehen — an einen Ort\, der sich am 9. Mai jedes Jahr in ein Konfliktfeld verwandelt: mit propagandistischen Parolen\, aggressiven Besucher*innen und einer Atmosphäre\, die schwer auszuhalten ist. \nIm Workshop ging es darum\, was man tun kann\, wenn Menschen durch Fakten und Argumente nicht mehr erreichbar sind — besonders wenn es sich um Verwandte oder nahestehende Personen handelt. Diskutiert wurde auch\, wie man in der toxischen Atmosphäre rund um sowjetische Ehrenmale Ruhe bewahren und ein reflektiertes Verhältnis zur Erinnerung vermitteln kann — ohne Aggression und ohne Rechtfertigungsdruck. \nAn diesen Tagen scheint der Treptower Park in mehrere unterschiedliche Erinnerungsräume zu zerfallen. An der Statue der Trauernden Mutter entstehen zwei Bühnen. Auf der einen erklingen alte sowjetische Lieder. Auf der anderen werden die Namen sowjetischer Soldaten und Soldatinnen verlesen\, die im Park gefallen und begraben sind. Dies ist einer der wichtigsten Teile der Aktion „Gedenken gegen den Krieg“. Auf den Monumenten im Treptower Park wird der Name Stalins 17-mal erwähnt — doch kein einziges Mal die Namen der 7200 Soldaten und Soldatinnen\, die hier begraben liegen. Bis heute sind nicht alle Namen der Bestatteten bekannt. Darüber berichten Aktivist*innen von Memorial Deutschland während ihrer kritischen Führungen durch den Park\, die sie auf Russisch\, Ukrainisch\, Deutsch\, Englisch und Spanisch anbieten. Die Teilnehmenden der Aktion legen Blumen an selbst gestalteten Tafeln auf den Sammelgräbern nieder. \nAn der Aktion beteiligten sich Vertreter*innen russischsprachiger demokratischer Organisationen und Initiativen aus verschiedenen Regionen Deutschlands\, darunter Freies Russland NRW\, Russischsprachige Demokratinnen und Demokraten aus Sachsen\, Quarteera e. V. und weitere Initiativen. \nDie Aktion „Gedenken gegen den Krieg“ ist nicht nur ein Gespräch innerhalb der russischsprachigen Community\, sondern Teil einer breiteren gesellschaftlichen Debatte in Deutschland über Erinnerung\, Verantwortung und Krieg. Unterstützt wird sie von Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft. In diesem Jahr sprachen auf der Bühne Andreas Audretsch\, Mitglied des Bundestages für Bündnis 90/Die Grünen; Andreas Otto und Catrin Wahlen\, Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses für Bündnis 90/Die Grünen; Oliver Igel\, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick für die SPD; Claudia Leistner\, Stadträtin in Treptow-Köpenick für Bündnis 90/Die Grünen; sowie Lydia Krüger\, Sprecherin der AG Ukraine von Bündnis 90/Die Grünen. \nEine der zentralen Aufgaben der Aktion besteht darin\, nicht zuzulassen\, dass Erinnerung zur Waffe eines neuen Krieges wird. Deshalb geht es hier um die Namen der Toten\, um Trauer\, Verantwortung und um eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit — ohne imperialen Lärm. \nDer Workshop wurde von Demokrati-JA e. V. mit Unterstützung des Bundesverbands russischsprachiger Eltern e. V. (BVRE) im Rahmen des Projekts „Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt: Chancengerechtigkeit in der pluralen Gesellschaft“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durchgeführt.
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“
DESCRIPTION:Der Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst und der Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland – Sachsen-Anhalt (JSDR) präsentieren mit freundlicher Unterstützung des Stadtmuseums Halle die Ausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“. Die Eröffnung findet im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus statt\, ein Projekt von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage in Kooperation mit dem Friedenskreis Halle. \nDie Ausstellung erzählt die Geschichten von neun Initiativen und Persönlichkeiten aus Brandenburg\, Mecklenburg-Vorpommern\, Sachsen\, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen. Die Porträts zeigen individuelles Engagement ebenso wie kollektive Auseinandersetzungen – im Alltag\, auf der Bühne\, in Vereinen oder in der Kommunalpolitik. Die Ausstellung beleuchtet (post-)migrantisches sowie BI_PoC-Engagement und macht die Vielfalt sowie Kraft junger Menschen in Ostdeutschland sichtbar. \nDie Ausstellung läuft bis zum 17. Mai und kann zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.
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SUMMARY:Debattentraining in Dresden: Drei Tage Argumente und Praxis
DESCRIPTION:Vom 27. Februar bis 1. März fand in Dresden ein Debattentraining zu öffentlichem Sprechen\, Argumentation und demokratischer Streitkultur statt. Es brachte junge Menschen mit Migrationsgeschichte aus verschiedenen Bundesländern zusammen. Das Training wurde vom Bundesverband russischsprachiger Eltern e. V. (BVRE) gemeinsam mit Reforum Space Berlin\, den Russischsprachigen Demokratinnen und Demokraten Sachsens (RDD) sowie FRAME im Rahmen des Projekts „Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt: Chancengerechtigkeit in der pluralen Gesellschaft“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ organisiert. \nDas Programm war gut durchgetaktet und umfasste mehrere Bausteine: Trainings zu öffentlichem Sprechen\, Storytelling und Argumentation\, einen thematischen Fachvortrag\, viel praktische Arbeit sowie eine öffentliche Debatte zwischen aktiven deutschen Politiker*innen. \nAnastasia Sudzilovskaya\, stellvertretende Geschäftsführerin des BVRE\, betont: „Angesichts der zunehmenden Radikalisierung öffentlicher Diskussionen ist es besonders wichtig\, miteinander im Gespräch zu bleiben\, die eigene Position argumentativ darzulegen und konstruktiv zu verteidigen. Debatten sind genau das Format\, in dem sich diese Kompetenzen entwickeln lassen.“ \nGeleitet wurde das Debattentraining von Maxim Ivantsov. Die Organisation FRAME\, die er vertritt\, führt Veranstaltungen für Pädagog*innen\, Aktivist*innen und Journalist*innen aus aller Welt durch. Maxim verbindet die Auseinandersetzung mit komplexen Themen mit praktischen Übungen und interaktiven Formaten\, die das Publikum einbinden. Die inhaltlichen Impulse setzte der Historiker und Politologe Dmitri Stratievski\, der zentrale sozial- und gesellschaftspolitische Fragen des Jahres 2026 in Deutschland vorstellte. \nAn der öffentlichen Debatte nahmen Anastasia Vishnevskaya-Mann (Sprecherin für Außenpolitik des Berliner Landesverbands der FDP) sowie Maxim Andreev (Vorstandsmitglied des Dresdner Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen) teil. Moderiert wurde die Debatte von Olga Galkina\, ehemaliger Abgeordneter des St. Petersburger Parlaments und Koordinatorin von Reforum Space Berlin. \nOlga Galkina betonte: „Wir haben zwei Formate verbunden: Einerseits ein Debattentraining. Andererseits haben wir gezeigt\, wie man auf lokaler Ebene eine Debatte zu einem zentralen Thema – dem Sozialstaat – führen kann. Und wir haben unser Ziel erreicht: Die Teilnehmenden gingen interessiert und mit dem Wunsch nach weiterer Auseinandersetzung nach Hause.“ \nDen Höhepunkt bildeten die Teamdebatten. Die Gruppen verteidigten ihre Positionen und nutzten dabei alle erworbenen Kompetenzen: eine klare Argumentationsstruktur\, den souveränen Umgang mit Fakten\, schnelle Reaktionen auf Gegenargumente und die Fähigkeit\, die Aufmerksamkeit des Publikums zu halten. Bewertet wurden die Debatten von den Teilnehmenden selbst – Verlierer*innen gab es am Ende keine. \nEkaterina Belyankina\, Organisatorin der RDD-Veranstaltungen in Sachsen\, erklärte: „Für uns als Russischsprachige Demokratinnen und Demokraten Sachsens war es wichtig\, unsere Organisation auch Menschen aus anderen Regionen vorzustellen. Zu zeigen\, dass wir Teil der deutschen Zivilgesellschaft sind und uns aktiv in gesellschaftliche Debatten einbringen.“ \nIn ihren Rückmeldungen hoben viele Teilnehmende hervor\, dass nicht der Wettbewerb im Vordergrund stand\, sondern Zusammenarbeit\, Ideenaustausch und die gemeinsame Suche nach Lösungen – ebenso wie neue Kontakte und drei intensive Tage voller Diskussionen. \nDas Format stieß sowohl beim Publikum als auch bei zivilgesellschaftlichen Organisationen auf großes Interesse. Der BVRE plant\, ähnliche Debattentrainings auch in anderen Regionen anzubieten.
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SUMMARY:Konflikte und Dialog. Vernetzungstreffen von Migrant*innenorganisationen
DESCRIPTION:Zu einem Vernetzungstreffen in Berlin am 5. und 6. Februar kamen mehr als 30 Vertreter*innen von Migrant*innenorganisationen aus verschiedenen Bundesländern zusammen. In ihrer täglichen Arbeit begegnen sie immer wieder Konflikten. Ziel der Veranstaltung war es\, besser zu verstehen\, wie Konflikte in der Post-Ost-Community entstehen\, welche Rollen sie spielen und was sie sichtbar macht. \nDie Arbeit begann mit einer Auseinandersetzung mit dem Begriff des Konflikts selbst – und mit den Emotionen\, die damit verbunden sind. Genannt wurden Angst\, Wut\, Furcht\, Schmerz\, Ohnmacht und Enttäuschung. Gleichzeitig fielen aber auch Begriffe wie Entwicklung\, Chance\, neue Perspektive und Befreiung. Diese Ambivalenz prägte das gesamte Treffen: Konflikt wurde zugleich als Bedrohung und als Möglichkeit für Veränderung wahrgenommen. \nIn der Diskussion wurde schnell deutlich\, dass die Post-Ost-Community nicht homogen ist. Menschen befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Integrationsprozesse\, verfügen über verschiedene Migrationserfahrungen\, Ressourcen und Grade von Verwundbarkeit – und genau darin liegen häufig Ursachen für gegenseitiges Unverständnis. \nAm ersten Tag analysierten die Teilnehmenden in einem Planspiel typische Konfliktsituationen – in Teams\, in Organisationen und in Familien. Reale Szenarien wurden nachgestellt\, Reaktionen in Momenten der Anspannung reflektiert\, Faktoren der Eskalation benannt und Ansätze gesammelt\, die helfen können\, im Kontakt zu bleiben. Es ging um aktives Zuhören\, das Benennen von Gefühlen\, die Unterscheidung zwischen persönlichen und strukturellen Ebenen sowie um Wege der Verständigung\, auch wenn Positionen unvereinbar erscheinen. \nAm zweiten Tag wechselte die Arbeit in ein moderiertes Gruppenformat. Die Teilnehmenden identifizierten besonders häufige und belastende Themen\, fragten nach deren Hintergründen\, beschrieben\, wie sich diese Konflikte konkret zeigen\, und entwickelten eigene Ideen\, wie Spannungen reduziert und Dialoge unterstützt werden können. \nIm Mittelpunkt standen Konflikte in Arbeitsteams\, zwischen verschiedenen Teilen der Community sowie zwischen Generationen. Viel Raum nahmen Fragen nach unterschiedlichen Integrationsgeschwindigkeiten\, nach Traumata\, Sprache und Sichtbarkeit ein. Dabei wurde klar\, dass viele Auseinandersetzungen persönlich wirken\, tatsächlich aber tiefere strukturelle Prozesse widerspiegeln. \nAls Mitarbeiter einer Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus ist es mir wichtig\, nah an den Communitys zu sein und über ihre Herausforderungen informiert zu bleiben. Die Veranstaltungen vom Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. bieten eine hervorragende Möglichkeit\, aktuelle Informationen aus erster Hand zu erhalten\, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu erweitern\, betonte Marat Trusov von der Wuppertale Initiative für Demokratie und Toleranz. \n„Nach dem Coming-out eines Jugendlichen reagieren Eltern sehr unterschiedlich – von Akzeptanz bis hin zum Abbruch der Beziehung. Ignorieren löst keinen Konflikt: Wenn ein Kind sich öffnet\, sucht es einen ehrlichen\, nahen Dialog. Die Verantwortung liegt bei den Erwachsenen\, und wir sind bereit\, sie mit Informationen und den Erfahrungen anderer Eltern zu unterstützen“\, sagt Natasha von der Initiative „Offene Eltern“ \nEine zentrale Erkenntnis des Treffens lautet: Ein Konflikt lässt sich nicht einfach „reparieren“\, aber man kann ihn halten – Räume schaffen\, in denen Menschen mit ihrem Schmerz nicht allein bleiben\, in denen es Worte für schwierige Gefühle gibt und in denen Konflikte nicht zur Zerstörung\, sondern zu möglichen Wendepunkten werden. \nDas Vernetzungstreffen ist Teil des Arbeitsansatzes des Projekts. Gemeinsam werden zunächst Spannungspunkte und typische Konfliktsituationen in den jeweiligen Communitys identifiziert. Anschließend können – mit methodischer Unterstützung – lokale Formate vor Ort entstehen: Gespräche\, Bildungsangebote und moderierte Begegnungen. So wird Konflikt nicht tabuisiert\, sondern zum Ausgangspunkt für Dialog und Veränderung in konkreten Organisationen und Regionen. \nDie Arbeit findet im Rahmen des Projekts „Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt: Chancengerechtigkeit in der pluralen Gesellschaft“ im Bundesprogramm Demokratie leben! statt. \n 
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SUMMARY:2. Gesamtnetzwerkstreffen
DESCRIPTION:Am 9. und 10. Dezember 2025 fand in Berlin das 2. Gesamtnetzwerktreffen des Kompetenzverbundes für Vielfalt und Zusammenhalt (KVVZ) statt. Alle Mitarbeitenden kamen zusammen\, um gemeinsam auf ein Jahr der Zusammenarbeit zurückzublicken und Erfahrungen\, Herausforderungen sowie Erfolge zu reflektieren. Ein zentraler Bestandteil des Treffens war zudem ein Workshop zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz\, der Raum für Austausch\, Fragen und praktische Impulse bot. Mit Blick auf das Jahr 2026 wurden gemeinsame Ziele\, Arbeitsweisen und Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit entwickelt. Das Treffen stärkte den Verbund und legte wichtige Grundlagen für die kommende Arbeitsphase.
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SUMMARY:Online Fachkonferenz: Vielfalt bilden – Haltung zeigen. Diversität und Konfliktlinien professionell begegnen
DESCRIPTION:  \n \nHier zum Livestream \nAn diesem Tag findet von 09:30 Uhr bis 17:45 Uhr der Fachkongress des Kooperationsverbundes für Vielfalt und Zusammenhalt mit dem Titel: \n„Vielfalt bilden – Haltung zeigen. Diversität und Konfliktlinien professionell begegnen“\nals ganztägige Online-Veranstaltung statt – bequem und ortsunabhängig für alle Teilnehmenden. \nDeutschland ist eine Migrationsgesellschaft. Das muss aktiv gestaltet werden – auch im Bildungsbereich. Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte\, Multiplikator*innen und Ausbildungseinrichtungen für den schulischen und frühkindlichen Kontext. Er bietet Impulse und Austauschformate\, die bei der Gestaltung einer diversitätssensiblen Ausbildung unterstützen – gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und globaler Umbrüche. \nDenn: Wer bildet\, gestaltet Gesellschaft – in einem Spannungsfeld zwischen Vielfalt und Konflikten\, zwischen Ansprüchen\, Erwartungen und realen Herausforderungen. \nUmso mehr braucht es Räume des Austauschs\, des gemeinsamen Lernens und der solidarischen Vernetzung. Räume\, in denen wir Haltung zeigen\, Widersprüche aushalten und konkrete Wege finden\, unserer Migrationsgesellschaft gerecht zu werden – im Alltag\, in den Strukturen\, in der Ausbildung. \n \n\nProgramm:\n9:30-9:40\nBegrüßung \n9:40-10:20\nTrialog:\n„Es geht nur gemeinsam?! Mehr Bildungsgerechtigkeit durch eine aktive Beteiligung von Eltern mit Migrationsgeschichte“\nmit Dr. Anna Mróz (Sprachwissenschaftlerin); Harpreet Kaur (angehende Lehrerin und Aktivistin); Mohamed Lamrabet (BBT e.V.) \n10:30-11:30\nPodium:\n„Fachkräftemangel trifft Anerkennungshürden – Erfahrungen im Anerkennungsverfahren ausländischer Abschlüsse“\nmit Katarzyna Maczyewski; Krzysztofa Bieniak (Marie – Beruf\, Bildung\, Beratung für Frauen); Christian Winter (MdL Mecklenburg-Vorpommern\, SPD) \n11:45-13:45\nWorkshop für alle:\n„Bildung für alle – Diversitätsorientierte Ansätze in der Migrationsgesellschaft“\nmit Amanda Ghazouani und Katrin Pausch (ZEOK e.V.) \n14:45-16:45\nVier parallele digitale Workshops:\nA: Außenpolitische Konflikte im Klassenraum I: Nahostkonflikt\nmit Clara Debour und Simon Klippert \nB: Außenpolitische Konflikte im Klassenraum II: Angriffskrieg in der Ukraine\nmit Anna Ens (DRZ IBSK e.V.) \nC: „Und dann kam der Spruch“ – Umgang mit demokratie- und menschenfeindlichem Verhalten in der Schule\nmit Stefan Bruskowski (Cultures Interactive e.V.) \nD: Diskriminierung im digitalen Raum – Mediensensibilisierung bei Kindern\nmit Anastasia Kradenova (Club Dialog e.V.) \n17:00-17:40\nDialog:\n„Rassismuskritische Perspektiven in der frühkindlichen Bildung“\nmit Seyran Bostancı (DEZIM); Merih Ergün (Yekmal e.V.) \n17:40-17:45\nSchluss \nDer Fachkongress ist ganztägig angelegt – gleichzeitig haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit\, nur an einzelnen Modulen oder Themenblöcken teilzunehmen\, die für Ihre Arbeit besonders relevant sind.  \nDas detaillierte Programm sowie eine Einladung mit Zugangslink und Auswahl zu den einzelnen Modulen folgen in Kürze. \nGefördert durch das BMBFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Die geäußerten Inhalte und Positionen geben nicht notwendigerweise die Auffassung der Fördermittelgeber wieder.
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SUMMARY:Berliner Talks 2025: Demokratie unter Druck – Strategien gegen Desinformation
DESCRIPTION:An der Fachkonferenz „Berliner Talks 2025“ nahmen rund 120 Personen teil. Die Veranstaltung brachte Vertreter*innen aus Politik\, Wissenschaft\, Medien und Zivilgesellschaft zusammen\, um Strategien gegen Desinformation und hybride Bedrohungen zu diskutieren. In Fachbeiträgen wurden unter anderem russische Desinformationskampagnen sowie staatliche Gegenmaßnahmen thematisiert. Ergänzend fanden drei Workshops statt: Der erste widmete sich der Instrumentalisierung historischer Erinnerung und zivilgesellschaftlichen Gegeninitiativen. Im zweiten Workshop wurde die enge Verbindung von Hassrede\, Desinformation und möglicher Gewalt analysiert. Für den dritten Workshop präsentierte das Team BVRE Spiele und Quizformate zur Förderung des kritischen Denkens\, TikTok-Kanäle mit Faktenchecks und Erklärvideos sowie das Kunstprojekt „Fake-Zeitung“\, in dem verbreitete Fakes auf Deutsch dokumentiert und erklärt werden.
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SUMMARY:BKMO Mitgliederversammlung 2025
DESCRIPTION:Bei der Mitgliederversammlung am 20.September 2025 war die Neuwahl des Vorstandsvorsitzes der Höhepunkt:\nNach dem erfolgreichen Aufbaujahr und dem großen Engagement von Mamad Mohamad übernahm Ehsan Djafari (Iranische Gemeinde in Deutschland) das Amt des neuen Vorstandsvorsitzenden. Eter Hachmann (Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland) wurde als neue Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Beide betonten in ihren Antrittsreden\, die BKMO weiterhin als starke Stimme einer solidarischen und selbstbewussten Migrationsgesellschaft zu stärken. \nZum Abschluss der Konferenz wurde deutlich: Die BKMO X war nicht nur Rückblick auf zehn Jahre Engagement\, sondern zugleich ein Aufbruch – für mehr Zusammenhalt\, Teilhabe und Demokratie #mituns.
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SUMMARY:BKMO X
DESCRIPTION:Die zehnte Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen 2025 (BKMO X) fand am 19. September 2025 im Mitosis LAB in Berlin-Neukölln statt. Unter dem Jubiläumsmotto „Mit Uns – die Zukunft gestalten“ kamen über 100 Teilnehmende aus ganz Deutschland zusammen\, um über Perspektiven für eine demokratische\, solidarische und vielfältige Gesellschaft zu diskutieren.\nZehn Jahre nach der ersten Konferenz zeigte sich\, wie stark das bundesweite Netzwerk migrantischer Organisationen gewachsen ist. In den vielfältig besetzten Panels: „Mit Uns – Nach Vorne“\, „Mit Uns – Im Job“ und „Mit Uns – Vor Ort“ diskutierten Vertreter*innen aus Politik\, Zivilgesellschaft und Wirtschaft über demokratische Teilhabe\, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Umgang mit migrationsfeindlichen Diskursen. Die BKMO bot Raum für Austausch\, neue Kooperationen und machte deutlich: Menschen mit Migrationsgeschichte sind ein zentraler\, gestaltender Teil unserer Demokratie.
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SUMMARY:Diversity Akademie
DESCRIPTION:Unter dem Motto „Act & Connect – migrantisch\, politisch\, aktiv“ laden wir alle jungen Menschen im Alter von 18 bis 27 Jahren herzlich zur Diversity Academy 2025 nach Berlin ein – mit viel Raum für echte Begegnung\, Austausch und Empowerment! \n \n \nHier können Sie das Programm herunterladen: Programm
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SUMMARY:Tag der offenen Tür der Bundesregierung
DESCRIPTION:Am Samstag und Sonntag\, 23. und 24. August\, fand der Tag der offenen Tür der Bundesregierung statt und wir hatten die Möglichkeit\, auf unserem gemeinsamen Stand mit dem Förderprogramm Demokratie leben! mit zahlreichen Menschen ins Gespräch zu kommen und die Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. vorzustellen. \nMit türkischem Tee\, unserer Mitmach-Aktion mit dem großen TGD-Würfel und unserem Infomaterial konnten wir das Interesse der Besucher*innen gewinnen und sie fragen: Wie erlebst du Vielfalt in deinem Alltag? Wie kann unsere Gesellschaft gerechter werden? Wie können wir Teilhabe für alle Menschen erreichen? Ihre Antworten haben wir auf eine Pinnwand angebracht\, um die Meinung und Vorschläge der Besucher*innen abzubilden. \nWährend des Wochenendes hatten wir auch die Gelegenheit\, mit Bundesministerin Karin Prien zu sprechen\, die unseren Stand besucht hat. Wir haben nicht nur über die Bedeutung und Wirkung unserer eigenen Arbeit gesprochen\, sondern auch über die des Förderprogramms selbst. \nWir freuen uns\, dass Bundesministerin Prien Demokratie leben! genauso am Herzen liegt wie uns\, auch wenn das Programm für sie an der einen oder anderen Stelle noch Entwicklungspotenzial hat.
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SUMMARY:Vernetzungstreffen in Halle: KVVZ DaMOst & TGD im Dialog
DESCRIPTION:Beim gemeinsamen Vernetzungstreffen in Halle hatten die Teams von KVVZ DaMOst und TGD erstmals die Gelegenheit\, sich persönlich kennenzulernen\, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Herausforderungen zu besprechen. In offener Atmosphäre wurden Ideen entwickelt\, Synergien sichtbar gemacht und Ansätze für eine effektivere Zusammenarbeit erarbeitet.
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SUMMARY:Auftakttreffen Innovationsprojekte Säule Vielfaltsgestaltung
DESCRIPTION:Das Auftakttreffen ist eine Gelegenheit für einen ersten gemeinsamen Austausch\, zum gegenseitigen Kennenlernen\, zur Vernetzung und um mehr über die Innovationsprojekte\, Erfahrungen und Bedarfe zu erfahren.
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SUMMARY:Starke Frauen\, starkes Miteinander – Frauen im Fokus
DESCRIPTION:1. Starke Frauen\, starkes Miteinander – Frauen im Fokus\nDialogveranstaltung in Essen\n\n\nDie Dialogveranstaltung Starke Frauen\, starkes Miteinander fand im Rahmen der Maßnahme zur Aktivierung von EU-Bürger*innen im Bereich aktives und passives Wahlrecht im UNESCO Weltwerbe Zollverein statt. Ziel war die Aufklärung und der Aufruf zur demokratischen Teilhabe von Frauen aus Ost- und Südeuropa vor den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen. Die Veranstaltung wurde vom Polnischen Sozialrat in Kooperation mit der Stiftung Zollverein durchgeführt. \n\n 
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SUMMARY:Jugendforum „Polit:Next“
DESCRIPTION:Der BVRE veranstaltete in Berlin das Jugendforum „Polit:Next“. 15 junge Menschen mit Migrationsgeschichte im Alter von 17 bis 26 Jahren nahmen teil. Ziel des zweieinhalbtägigen Programms war es\, Kenntnisse über das politische System in Deutschland sowie Möglichkeiten politischer Beteiligung zu vermitteln. Das Programm umfasste eine Führung durch den Deutschen Bundestag\, Diskussionsrunden mit zwei Bundestagsabgeordneten\, weiteren Politiker*innen und Journalist*innen sowie eine Talkrunde mit Expert*innen. Thematische Schwerpunkte waren unter anderem Migrationspolitik\, Digitalisierung\, Feminismus\, Rassismus\, Antisemitismus und internationale Konflikte. Ergänzt wurde das Forum durch eine stadthistorische Führung und einen abschließenden TikTok-Workshop\, in dem die Teilnehmenden eigene Kurzvideos zu politischen Themen erstellten.
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SUMMARY:EU-Lackmustest nur teilweise bestanden: Fachkräfte-Abwanderung und Prekarisierung rütteln an der deutsch-polnischen Erfolgsbilanz
DESCRIPTION:BERLIN\, 04. Mai 2026 – Das enorme öffentliche Interesse markierte den Auftakt einer Debatte\, die längst überfällig war: Über 50 Anmeldungen aus Politik\, Wissenschaft\, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft unterstrichen die Brisanz der Veranstaltung im Berliner „Club der Polnischen Versager“. Unter dem Titel „15 Jahre Arbeitnehmerfreizügigkeit – Bilanz\, Brüche und Perspektiven im deutsch-polnischen und europäischen Kontext“ lud der Polnische Sozialrat e.V. (in Kooperation mit Polki w Berlinie e.V.) dazu ein\, ein Thema zu sezieren\, das die Grundfesten der europäischen Idee berührt. \nWährend die offizielle Politik das Jubiläum der Freizügigkeit oft als bloßen Meilenstein feiert\, zeichneten die Organisator*innen ein deutlich kritischeres Bild einer Ära\, in der erstmals mehr Pol*innen Deutschland verlassen\, als neu zuwandern. \nPrekariat statt Teilhabe: Wenn Qualifikation im System versinkt \nIm Zentrum der Diskussion standen die harten Realitäten der Arbeitswelt. Die Expert*innen auf dem Podium warnten eindringlich vor einer fortschreitenden Prekarisierung: Zu viele EU-Bürger*innen finden sich trotz hoher Qualifikationen in unsicheren\, unterbezahlten Arbeitsverhältnissen wieder. Dieser „Brain Waste“ – die Verschwendung von Talent und Wissen durch bürokratische Anerkennungshürden – wurde als zentrales demokratisches Defizit identifiziert. \n„Demokratie leben“: Ein unverzichtbares Fundament \nEin zentrales Plädoyer des Abends galt der zivilgesellschaftlichen Infrastruktur. Das Programm „Demokratie leben“ wurde als lebensnotwendiges Rückgrat für die Arbeit mit mobilen EU-Bürger*innen hervorgehoben. Demokratieförderung und zivilgesellschaftliches Engagement seien keine Luxusgüter\, sondern die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Freizügigkeit. Angesichts drohender Budgetkürzungen wurde klargestellt: Ohne die Stärkung dieser Programme verliert die Freizügigkeit ihren sozialen und demokratischen Kompass. \nTrotz Brüchen: Eine starke Partnerschaft als Ziel \nTrotz der scharfen Kritik an strukturellem Antislawismus und mangelnder Gleichbehandlung blieb der Tenor konstruktiv: Ziel müsse eine vertiefte\, krisenfeste deutsch-polnische Partnerschaft sein. Diese müsse jedoch auf echter Augenhöhe stattfinden und die Lebensrealitäten der Millionen Menschen anerkennen\, die diesen gemeinsamen Raum täglich mitgestalten. \nExpertise auf dem Podium \nIn einer engagierten Fishbowl-Diskussion debattierten: \n\nSimona Koß (Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband e.V.)\nKatarina Niewiedzial (Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration)\nAdam Gusowski (Club der Polnischen Versager e.V.)\nDr. Marta Neüff (Vorsitzende des Polnischen Sozialrats e.V.)\nDr. Kamila Schöll-Mazurek (Bundesgeschäftsführerin des Polnischen Sozialrats e.V.)\nJoanna Szymańska-Bica (Vorsitzende des Polnischen Sozialrats NRW e.V.)\nAslem Balabanov (Erster Sekretär für Arbeit und Soziales\, Botschaft Bulgariens)\n\nForderungen an die Politik \nDie Teilnehmer*innen und Organisator*innen forderten eine radikale Kehrtwende: \n\nSchluss mit der Anerkennungs-Bürokratie: Sofortige Vereinfachung der Verfahren\, um Fachkräfte zu halten.\nEchte politische Teilhabe: Massive Erleichterung der Einbürgerung für EU-Bürger*innen.\nInvestition statt Kürzung: Langfristige Sicherung und Ausbau von Programmen wie „Demokratie leben“.\nEuropäisierung der Agenda: Verankerung von Bürgerrechtsfragen\, gleichberechtigter Teilhabe und Antislawismus als feste Punkte in bilateralen Regierungsgesprächen.\n\nFazit \nDie Botschaft ist eindeutig: Der „Lackmustest Europa“ ist derzeit nur teilweise bestanden. Wenn Deutschland ein attraktiver Lebensstandort bleiben will\, muss es mehr bieten als nur den Zugang zum Arbeitsmarkt – es muss ein Ort der echten demokratischen und sozialen Teilhabe werden. \nWir laden herzlich zur Lektüre unseres neuen Factsheets ein: Zwischen Freizügigkeit und Ausschluss: EU-Arbeitsmigration nach Deutschland kompakt
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SUMMARY:Salon Brandenburg
DESCRIPTION:Der vom Polnischen Sozialrat organisierte Salon Brandenburg brachte Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft\, Forschung und Regelstrukturen zusammen\, um zentrale Herausforderungen im deutsch-polnischen Grenzraum zu diskutieren. Zu den teilnehmenden Organisationen gehörten unter anderem das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)\, die Fachstelle Migration und Gute Arbeit Brandenburg sowie die Regionalen Arbeitsstellen für Bildung\, Integration und Demokratie. In thematischen Arbeitsgruppen wurden Positionen zu prekären Arbeitsverhältnissen\, zu Möglichkeiten institutioneller Einflussnahme durch politische Entscheidungsträger auf EU-Ebene und in Polen sowie zur Rolle des Grenzraums im europäischen Kontext erarbeitet.
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SUMMARY:Gesamtnetzwerktreffen
DESCRIPTION:Zwei Tage lang kamen die Mitarbeitenden des Kooperationsverbunds für Vielfalt und Zusammenhalt (KVVZ) in Berlin zusammen. Im Mittelpunkt standen der Austausch über Projekte\, gemeinsame Maßnahmen und die strategische Planung der neuen Förderperiode im Bundesprogramm Demokratie leben!.
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SUMMARY:ndo Salon
DESCRIPTION:Journalistin Ebru Taşdemir moderierte die Diskussionsrunde des ndo-Salon am 19.03.2025\, an der Saraya Gomis vom MigrationsRat Berlin\, Prof. Dr. Naika Foroutan vom Deutschen Zentrum für Integrations-\, und Migrationsforschung (DeZIM)\, Ferat Koçak (Die Linke)\, Filiz Polat (Bündnis 90/Die Grünen) und Orkan Özdemir (SPD) teilnahmen. Diskutiert wurden Konsequenzen der Bundestagswahlen für die (post)migrantischen Communities in Deutschland. \n\n 
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SUMMARY:Mobilisierung für die Demokratie: Wahlkampagne zur Bundestagswahl 2025
DESCRIPTION:Im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 hat die Türkische Gemeinde eine gezielte Wahlmobilisierungskampagne durchgeführt. Unter dem Motto „Demokrasi için\, ben de varım! – Für die Demokratie\, ich bin dabei!“ wurden neun Busse gemietet\, die von Mitgliedsvereinen an strategischen Orten in 67 Städten eingesetzt wurden. Vor Ort gingen Teams aktiv auf Bürger*innen mit türkischem Bezug zu\, führten Gespräche über die Bedeutung politischer Beteiligung und ermutigten zur Teilnahme an der Wahl. \nDie Kampagne war ein Gemeinschaftsprojekt von 14 Vereinen\, die gemeinsam 45.000 Flyer und 1.000 Luftballons als sichtbare Zeichen für demokratische Teilhabe und Zusammenhalt verteilten. Ziel war es\, politische Teilhabe innerhalb der Community zu stärken und Menschen zur aktiven Mitgestaltung der Demokratie zu motivieren. Das Engagement zeigte Wirkung: Mit einer Wahlbeteiligung von 84 % wurde das beste Ergebnis seit 1998 erreicht. Gleichzeitig trug die Kampagne dazu bei\, das Bewusstsein für demokratische Partizipation zu stärken und die Sichtbarkeit der Community im politischen Raum zu erhöhen.
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SUMMARY:Kampagne „Nie Wieder ist am 23. Februar"
DESCRIPTION:ÖA Kampagne „Nie Wieder ist am 23. Februar“\, ndo in Kooperation mit der PR Agentur Scholz&Friends\n\nLaufzeit:27.01.2025-23.02.2025\n\nIn Zusammenarbeit mit der Agentur Scholz&Friends wollten die ndo mit dieser Kampagne ein Zeichen setzen für die Bundestagswahlen 2025. Für einen Monat wurde diese Kampagne digital und auf Billboards abgespielt. Denn während #SchonWieder darüber diskutiert wird\, Menschen ihre Rechte zu entziehen\, sie auszuschließen oder gar zu vertreiben sagen wir von den ndo laut und deutlich: Das lassen wir nicht zu!
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